Fading signs #parallelkunst untersucht anonyme, kollektive Bildprozesse im urbanen Raum: Anhäufungen, Schichtungen und Überlagerungen aus Aufklebern, fragmentarischen Graffiti, Abrissspuren.
Diese Bildgefüge weisen Parallelen zu Malerei und Verfahren der Objektkunst (Collage, Assemblage und Décollage) auf – ohne in institutionellen oder künstlerischen Kontexten zu entstehen.
Das Projekt geht der Frage nach, inwieweit sich solche visuellen Praktiken als eigenständige „Parallelkunst“ beschreiben lassen – und unter welchen Bedingungen sie als Kunst lesbar werden.
Meine fotografisch-digitalen Transformationen machen diese Strukturen sichtbar und verhandelbar.